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Sehenswertes
DER QUIRINAL
Der Quirinalshügel (lat.: Collis Quirinalis, it.: Colle
Quirinale) gehört ebenfalls zu den sieben klassischen Hügeln
Roms. Im Altertum befanden sich auf ihm zahlreiche Tempel, von denen
heute aber kaum noch sichtbare Überreste vorhanden sind.
Seine heutige Bekanntheit verdankt der Hügel dem Quirinalspalast, dem
Sitz des italienischen Staatspräsidenten, welcher von 1871 bis 1946 die
Residenz der italienischen Könige war. Davor diente der Palast als
Sommerresidenz der Päpste, da es auf dem Hügel angenehmer war als
unten im Vatikan in Tibernähe.
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Der Spaziergang führt zu den
folgenden Sehenswürdigkeiten:
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Trajansmärkte/Museum
der Kaiserforen
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Palazzo und
Piazza Barberini |
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Torre delle Milizie
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Santa Maria
della Concezione |
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Quirinalspalast und -platz
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Santa Maria
della Vittoria |
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Sant'Andrea al Quirinale
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Santa Susanna |
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San Carlo alle Quattro Fontane
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Ein guter Start für diesen Spaziergang ist die Piazza Venezia, einer
der Plätze Roms mit dem höchsten Verkehrsaufkommen. Vom Fuße des
Nationalmonumentes aus geht man am Trajansforum vorbei die steile
Treppe der Via Magnapoli zur Via IV Novembre hinauf und findet sich
gleich rechterhand am Eingang zu den Trajansmärkten wieder. Aus dem
Komplex ragt der Torre delle Milizie heraus, ein fast 50 Meter hoher
mittelalterlicher Turm.
Trajansmärkte/Museum
der Kaiserforen (Mercati di
Traiano/Museo dei Fori Imperiali)
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Die Trajansmärkte waren
ursprünglich eine Art Kaufhaus: lange, zum Teil überdachte
Gänge, auf welche sich links und rechts Geschäfte öffneten. Und das
auf drei Stockwerken, die sich an den Hang des Quirinals lehnten. Dabei
übernahmen sie in der Mitte die Rundform (Exedra) des
Trajansforums, an welches sie angrenzten. Weitere Räume und Gebäude
ergänzten den Komplex. Über ihm thront der Rest der Torre
delle Milizie, ein ehemaliger Geschlechterturm, der
einst deutlich höher war, als man heute erahnen kann.
Heute dienen die Trajansmärkte, welche die Jahrhunderte und
Jahrtausende relativ gut überstanden haben (weil sie immer wieder neu
genutzt und an die jeweilige Nutzung angepasst wurden), als eindrucksvolle Kulisse
für ein einmaliges Museum: Es ist der antiken römischen Architektur
und den Kaiserforen gewidmet. Dabei bedient es sich der ganzen
Bandbreite musealer Darstellungsmittel, vom antiken Bruchstück eines
Forumsgebäudes bis zur multimedialen Darstellung der Foren wird Alles
geboten.
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| Quelle: Ewige Stadt Rom |
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Öffnungszeiten:
9.00 - 19.00 Uhr, montags geschlossen, Einlass
bis eine Stunde vor Schließung
Eintritt: Euro 6,50, reduziert Euro 4,50 Adresse:
Via IV Novembre 94
Verkehrsmittel: Metro A Haltestelle
Repubblica, dann zu Fuß, Metro B Haltestelle Colosseo, dann zu
Fuß, Bus
Link: Mercati
di Traiano |
Folgt man der Via IV Novembre, so kommt man linkerhand zur Via 24 Maggio,
an deren Ende sich die Piazza del Quirinale und der Quirinalspalast
befinden. Vom Platz aus hat man eine gute Sicht über einen Teil der
Altstadt bis zum Vatikan hinüber.
Dem Quirinalspalast gegenüber, ein paar Meter weiter die Via del Quirinale hinauf,
befindet sich die kleine, aber feine, Kirche Sant'Andrea al Quirinale,
welche einen Besuch lohnt, alleine schon wegen ihrer ovalen Form.
Geht man die Via del Quirinale weiter hinauf, so kommt man an die
Kreuzung mit der Via delle Quattro Fontane, an welcher sich vier Brunnen
befinden, die "quattro fontane". Schaut man nach links, so
kann man den Obelisken sehen, welcher vor der Kirche Trinità dei Monti
steht, oberhalb der Spanischen Treppe. Nach rechts hingegen folgt der
Blick der schnurgeraden Straße bis zum Obelisken auf der Piazza del
Esquilino, unterhalb der Apsis der Kirche Santa Maria Maggiore. Direkt
an der Kreuzung befindet sich auch die Kirche San Carlo alle Quattro
Fontane.
Der Rundgang führt nach links, die Straße hinab zur Piazza
Barberini, an welcher sich der gleichnamige Palast der Barberinifamilie
befindet. Er beherbergt ein bedeutendes Museum mit antiker Kunst (Zugang
von der Via delle Quattro Fontane). Mitten auf dem Platz befindet sich
der berühmte Tritonenbrunnen.
Ganz in der Nähe der Piazza Barberini, nur wenige Meter die bekannte
Via Veneto hinauf, befindet sich die Kirche Santa Maria della Concezione
mit ihrer gruseligen "Ausstattung": Sie ist über und über
mit den Knochen verstorbener Mönche verziert!
Die Via Barberini steigt den Hügel weiter hinauf, macht eine große
Kurve nach rechts und mündet auf die Piazza di San Bernardo, an welcher
sich die Kirchen Santa Maria della Vittoria (links von der Via Barberini)
und Santa Susanna (rechts der Via Barberini) befinden. Auf dem
Platz, welcher leider stark vom Verkehr geprägt ist, endet der
Spaziergang; an ihn schließt sich der Spaziergang über den Viminal an,
welcher an der nahen Piazza della Repubblica beginnt.
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